Trauma Buster Technique, Traumata und psychische Belastungsstörung

Trauma Buster Technique

Die Trauma Buster Technique (TBT) – eine Synthese von EFT-basierter Klopfakupressur und NLP (Neurolinguistisches Programmieren) – ist eine schnell wirksame Methode zur Beseitigung von Traumafolge-Symptomen. Sie verändert das innere Erleben. Die Entwicklerin der Technik, Rehana Webster, hat mit dieser Technik ausgezeichnete Ergebnisse erzielt bei Menschen, die an posttraumatischen Belastungssymptomen litten (Flashbacks/ Rückblenden, Hypervigilanz/übermäßige Wachsamkeit und Dissoziation).

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma kann definiert werden als jegliches Ereignis, das bei einem Menschen das Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper und im sozialen Umfeld massiv in Frage stellt, die Anpassungsfähigkeit des Gehirns überfordert und schließlich beeinträchtigende körperliche Reaktionen verursacht. Es kann etwas sein, was einer Person gesagt worden ist, was sie beobachtet hat, ein schockierendes Ereignis, ein Unfall, den man hatte, und alles andere, worauf man mit Symptomen von Stress reagiert.

In einer Situation, die als sehr bedrohlich erlebt wird, übernimmt unser Überlebenssystem das Steuer, wobei es drei automatisch ablaufende Strategien gibt: Kämpfen, Flüchten, und wenn keine dieser Überlebensstrategien möglich ist: Erstarren.

Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung

In den aktuellen Ausgaben der internationalen Handbücher zur Klassifikation psychischer Störungen (ICD 10 für den europäischen, DSM-5 für den anglo-amerikanischen Sprachraum) wird die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) als eine schwerwiegende psychische Erkrankung definiert, die sich entwickeln kann, wenn ein Mensch einem Ereignis ausgesetzt gewesen ist, was ein psychisches Trauma nach sich zieht und die individuellen Fähigkeiten zur Bewältigung dessen übersteigt.

Von den dort aufgeführten Symptomen, können für dich oder deine Klientinnen/Klienten vor allem folgende bedeutsam sein:

Symptome von Intrusion

  1. Immer wiederkehrendes, unwillkürliches Wiedererleben des ursprünglichen Traumas durch

– unkontrollierbar sich aufdrängende belastende Erinnerungen

– belastende Träume, Albträume

– ‚flashbacks‘, bei denen gefühlt oder gehandelt wird, als würde sich das Trauma wieder ereignen

  1. Intensive und/oder langandauernde emotionale Beeinträchtigung durch die (vor allem unbewusste) Wahrnehmung von irgendetwas, was mit dem Trauma in Verbindung steht (Menschen, Orte, Worte, Aktivitäten, Gegenstände, Gerüche, usw.)
  2. Körperliche Reaktion(en) nach der (auch unbewussten) Wahrnehmung von irgendetwas, was mit dem Trauma assoziiert ist.

Veränderungen in der Wahrnehmung und der Gemütsverfassung

  1. Unfähigkeit, sich an das zu erinnern, was während des traumatischen Ereignisses passiert ist (oder auch an Teile/Aspekte davon)
  2. Dissoziative Reaktionen – z. B.: – Depersonalisationsstörungen (anhaltende/wiederkehrende Erfahrung des Losgelöst- Seins und das Gefühl, die eigenen Gedanken und Körperempfindungen von außen zu beobachten) – Derealisation (anhaltende/wiederkehrende Erfahrung der Unwirklichkeit der Umgebung, die verzerrt, fremd, wie im Traum erscheint)
  3. Negative Überzeugungen und Erwartungen bezüglich des eigenen Selbst, anderer Personen und der ganzen Welt
  4. Anhaltende negative Gefühle (z. B. Angst, Entsetzen, Horror, Wut, Schuldgefühle, Scham)
  5. Selbstanschuldigung oder Beschuldigung anderer Personen, das Trauma oder die sich daraus ergebenden Folgen verursacht zu haben
  6. Andauernde Unfähigkeit zum Erleben positiver Gefühle

Veränderungen in der vegetativen Erregbarkeit und der Reaktionsfähigkeit

  1. Hypervigilanz: Höchste Erregung des Zentralen Nervensystems, die zu übermäßiger Wachsamkeit führt, bei welcher die Umwelt kontinuierlich ‚gescannt‘ wird – auf der Suche nach Anzeichen, Klängen, Tönen, Verhaltensweisen, Gerüchen oder irgendetwas anderem, was an die Bedrohung oder das Trauma erinnert
  2. Übertrieben wirkende Schreckreaktionen
  3. Konzentrationsschwierigkeiten
  4. Schlafstörungen
  5. Irritierende/aggressive oder selbstdestruktive/selbstverächtliche Verhaltensweisen

Im europäischen/nicht-anglo-amerikanischen Sprachraum gilt der ICD 10 (International Classification of Diseases) der WHO als offizieller klinisch-diagnostischer Leitfaden. Hier werden neben den o. g. Symptomen vor allem folgende benannt:

Oft kommt es nach Traumatisierungen zu einem Gefühl von emotionaler Abgestumpftheit, einem andauernden Gefühl von Betäubt-Sein, Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen, einer Teilnahmslosigkeit gegenüber der Umgebung im Allgemeinen.

Die Vermeidung von Aktivitäten oder Situationen sowie Stichworten, die Erinnerungen an das Trauma hervorrufen können, ist oft das Ergebnis der Angst, welche mit dem Trauma verbunden ist.

Die Trauma Buster Technik hilft bei den Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung

Psychisches Trauma

Als psychologisches, seelisches oder mentales Trauma oder Psychotrauma wird in der Psychologie eine seelische Verletzung bezeichnet. Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung, ohne dabei eine Festlegung zu treffen, wodurch diese hervorgerufen wurde.

In meinen Trauma Buster Technique-Workshops und TBT-Trainings lernen Sie, wie man ein psychisches Trauma behandelt.

Ein Trauma ist eine konkrete Situation oder ein Erlebnis im Leben des Betroffenen mit folgenden Merkmalen:

es kommt plötzlich und unerwartet

es ist in dem Moment nicht mehr abzuwenden

es ist mit einem starken Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit verbunden

es ist von subjektiv empfundenem lebensbedrohlichem Ausmaß

es übersteigt im Moment die psychische Belastungsgrenze des Betroffenen

Nur wenn alle (!) diese Kriterien erfüllt sind, kann von einem Trauma gesprochen werden. Falls nicht alle Kriterien erfüllt sind, so ist das Erlebnis als unverarbeitetes Belastungserlebnis und somit auch anders in der Behandlung einzustufen.

Welche Folgen haben Traumata?

Je nachdem, welches Ereignis die Ursache des Traumas war, kann es zu unterschiedlichen Folgen kommen. Im ICD 10 wird in der Klasse F 43 unterschieden in:

  • F 43.0 Die akute Belastungsreaktion, also Symptome, die unmittelbar auf ein ganz bestimmtes Ereignis folgen in einem Zeitraum von wenigen Wochen, bilden sich meist wieder zurück, da die Betroffenen stabil genug sind, um das belastende Ereignis verarbeiten zu können. Zu den Ereignissen, die eine solche Reaktion auslösen, können Todesfälle, Unfälle, Krankheitsdiagnosen u. Ä. gehören.
  • F 43.1 Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), bei der die Symptome über einen längeren Zeitraum, oft sogar jahrelang, auftreten. Darauf wird im Folgenden genauer eingegangen. Zwischen dem ursächlichen Erlebnis und dem erstmaligen Auftreten von Symptomen können auch viele Jahre liegen.
  • F 62.0 Die andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung. Dazu gehören beispielsweise die Veränderung der Gesamtpersönlichkeit von Soldaten nach Kriegseinsätzen, Entführungsopfern, Opfern von Massenvergewaltigungen in Kriegsgebieten, Ärzten, Sanitätern und Hilfspersonal aus Kriegs- und Krisenregionen u. Ä.

Die Folgen einer Traumatisierung lassen sich in drei Bereiche aufteilen (s. Tab.):

die körperlichen Folgen

die psychischen Folgen

die Veränderungen im Verhalten

Das Wort psychisches Trauma ist gleichzusetzen mit dem Wort Posttraumatische Belastunsstörung. In meinen Trauma Buster Technique- workshops / TBT-workshops lernen Sie eine PTBS-Therapie, die allein durch die Anwendung von TBT viele Sitzungen einer klassischen PTBS-Therapie erspart. Denn Bei TBT erfolgt die Stabilisierung des Klienten in der Traumatherapie direkt in der TBT-Sitzung in der anschließend die Traumabehandlung erfolgt. Die Traumabehandlung mit TBT ist sanft und sicher.